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2. Fachforum ländliche Entwicklung Hessen
Heimat bist Du!

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HESSISCHE AKADEMIE DER PLANUNG UND FORSCHUNG IM LÄNDLICHEN RAUM

Die HAL bei den Darmstädter Tagen der Transformation

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Alle Bilder dieses Artikels © Dr. Jürgen Römer

 

 

Die HAL war am 29.9.26 aktiv bei den Darmstädter Tagen der Transformation 2026, die die Schader-Stiftung durchführt. Gemeinsam mit dem Verband der kommunalen Wahlbeamten in Hessen (VKWH) haben wir uns in einem Workshop an Fachpersonen gewandt, die sich mit dem Thema „Neubaugebiete des 20. Jahrhunderts in ländlichen Räumen - wie wollen und können wir wohnen?“ beschäftigen sollten. Auf interdisziplinärem Wege sind wir in drei Workshops unter der Leitung der Baukulturexpertin Dr. Turit Fröbe (Berlin), des Humangeographen Prof. Bernd Belina und mit Fachleuten aus verschiedenen Gebieten den damit zusammenhängenden Fragen nachgegangen. Es ist noch ein wenig zu früh, um bereits Ergebnisse zu präsentieren. Aber ich füge hier die Ankündigungen der drei Workshops in der o.g. Reihenfolge ein:

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1 Das Wohnen grundsätzlich neu denken – im ländlichen wie im urbanen Raum!
Turit Froebe: „Um kurzfristig die Qualität der Baukultur und des Zusammenlebens im ländlichen Raum zu verbessern bedarf es Aktivierungsstrategien, die die Menschen in ihrer Alltagsumgebung ins Gespräch miteinander bringen, vernetzen und dazu animieren Verantwortung für Gestaltung und Organisation ihres Zusammenlebens zu übernehmen.“

2 EFH-Lebensweise: gefördert, idealisiert und mit hohem Kulturkampf-Potential
Bernd Belina: „Jede Politik in Bezug auf bestehende und geplante Einfamilienhausgebiete auf dem Land in Zeiten der Klimakatastrophe muss Wege finden, einen über Jahrzehnte finanziell und ideologisch geförderten Lebensstil zu überwinden – mit Widerstand ist zu rechnen.“

3 Innenentwicklung vor Außenentwicklung - stimmt das noch? Wo und wie müssen wir in den ländlichen Räumen weiterdenken?
Jürgen Römer: „Der Umgang mit Einfamilienhausgebieten des 20. Jahrhunderts wird, mindestens in den peripheren ländlichen Räumen, eine ökonomische, ökologische, städtebauliche, architektonische und nicht zuletzt soziale Herausforderung, deren Tragweite noch nicht absehbar ist.“

Als der Entwickler des Konzepts der Veranstaltung war ich mit dem Verlauf hochzufrieden. Auch nach Auffassung unseres Kooperationspartners vom Verband der kommunalen Wahlbeamten Hessen, Karl-Christian Schelzke (stv. Vors. d. HAL), war dies eine gelungene Veranstaltung, sehr gut organisiert und durchgeführt von der Schader-Stiftung in Darmstadt. Im nächsten Heft der Mitteilungen wird dieses wichtige Thema im Fokus stehen.

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Sehr empfehlenswert war auch eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die sich anschloss: Philipp Deilmann und Ann-Kathrin Ludwig vom Städtebauinstitut Stuttgart berichteten über ihre Forschungen zum Thema „Ortsränder“.